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Auf dem Landiturm Hitzkirch steht seit Jahren eine GSM-Mobilfunkantenne. Sie wird betrieben von der Firma Orange Communications SA/AG. 2005 reichte die Landi beim Gemeinderat Hitzkirch ein Baugesuch für den Ausbau dieser Antenneauf den UMTS Standard ein. Dieser Ausbau hätte eine markante Erhöhung der Strahlenbelastung für die Hitzkircher Bevölkerung bedeutet.

Darum entschieden wir, eine Hand voll besorgter Hitzkircher, Richenseer und Gelfinger,  uns zur Interessengemeischaft Hitzkirch zusammenzuschliessen. Wir erhoben Einsprache gegen den Ausbau der Antenne und erhielten breite Unterstützung aus der Bevölkerung. Nach wenigen Tagen konnte dem Gemeinderat eine Sammeleinsprache mit 431 Unterschriften von direkt betroffenen Anwohnern überreicht werden. Diese  massive Reaktion aus der Hirzkircher und Richenseer Bevölkerung macht deutlich, wie gross und verbreitet die Bedenken gegen die Strahlung der Hochfrequenz-Natelantennen sind.

Gleichzeitig suchten und fanden Mitglieder der IG Hitzkirch das Gespräch mit den Entscheidungsträgern der Landi. Nach Diskussionen am runden Tisch zeigten die Verantwortlichen der Landi Verständnis für unsere Anliegen und zogen das Baugesuch zurück. Dieser Schritt wurde  von der IG mit grosser Freude zur Kenntnis genommen.
Wir lösten unsere noch junge Organisation aber nicht auf, sondern beschäftigten uns weiterhin mit den Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung auf Mensch und Umwelt. In diesem Zusammenhang existieren schon etliche internationale Forschungsprojekte namhafter europäischer Universitäten, unter anderem die im Jahr 2003 gross angelegte REFLEX-Studie. Wer sich für den wissenschaftlichen Hintergrund dieser Studie interessiert, findet auf der Homepage der schweizer Elektrosmog-Betroffener - gigaherz.ch - jede Menge Informationen dazu.


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